Neugestaltung des Stuhlrohrquartiers: Große Zustimmung für den Siegerentwurf

Am 25.8.2018 tagte die Jury und befand über drei neue Entwürfe für das Stuhlrohrquartier in Hamburg-Bergedorf. Der Entwurf des Architekturbüros raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH mit den GHP Landschaftsarchitekten konnte mit seiner Idee die anwesenden Bergedorferinnen und Bergedorfer und schließlich die Jury überzeugen.

Die Jury mit dem Modell des Siegerentwurfs

Die Jury mit dem Modell des Siegerentwurfs

Die Jury setzte sich aus Vertretern der BI, der Bezirksfraktionen, der Verwaltung, dem Investor sowie Fachexperten zusammen. Die öffentliche Jurysitzung im Forum des Gymnasiums Lohbrügge war dabei in zwei Abschnitte unterteilt.

Im ersten Teil konnten sich alle Interessierten die Entwürfe zusammen mit der Jury vorstellen lassen und im Anschluss kritisch kommentieren. Diese Stellungnahmen aus der Bevölkerung flossen in die Juryentscheidung mit ein, die im Anschluss öffentlich tagte. Sie entschied sich schließlich einstimmig für den Siegerentwurf.

Der Siegerentwurf für die Neugestaltung des Stadtquartiers bei den Stuhlrohrhallen

 

Das Quartier aus dem Blickwinkel vom CCB aus betrachtet. Die dunkle Fläche markiert den Schleusengraben.

Das Quartier aus dem Blickwinkel vom CCB aus betrachtet. Die dunkle Fläche markiert den Schleusengraben.

 

Arne Dornquast, Bezirksamtsleiter Bergedorf: „Wir haben einen sehr guten Entwurf gefunden, der zu uns passt. Wir waren offen im Verfahren und wir gehen mit diesem Entwurf weiter in die Zukunft und haben damit gezeigt, dass Bergedorf etwas Gutes gemeinsam schaffen kann. Ein ausdrücklicher Dank an die Mitglieder der Bürgerinitiative, dass sie uns vertraut haben, gemeinsam diesen Prozess gut gestalten zu können.“

Alexander Happ, Geschäftsführer Development DE BUWOG Group: „Der Bebauungsplan wird im Detail zeigen, wie alles zu lösen sein wird. Wir haben diese Aufgabe offen und konstruktiv aufgenommen – der Entwurf wird architektonisch eine Herausforderung. Dieses Scharnier für Bergedorf ist eine große Chance. Wir werden jetzt den Siegerentwurf konkret wirtschaftlich bewerten, auch in unseren Gremien, hinsichtlich der möglichen Umsetzung.“