Aktuelles

Update am 11.10.2017: Aktuelle Planung

Am 10. Oktober stellte das Stadtplanungsamt bei der Öffentlichen Plandiskussion (ÖPD) im Lichtwarkhaus die aktuelle Planung für das Stadtquartier bei den Stuhlrohrhallen vor. Das 5,2 Hektar große Areal zwischen Stuhlrohrstraße, Weidenbaumsweg, Sander Damm und Schleusengraben soll neu belebt werden. Ziel ist auch, mit rund 1100 Wohneinheiten neuen Wohnraum zu schaffen. Die Gesamtfertigstellung ist für das Jahr 2025 geplant.

In einem mehrstufigen Verfahren wurde das Projekt der Öffentlichkeit bereits vorgestellt und gemeinsam entwickelt. Hierzu gab es bereits zwei Veranstaltungen: Die erste  Informationsveranstaltung mit rund 300 Interessierten fand im September 2016 statt. In der zweiten Veranstaltung im November 2016, der sogenannten „Gläsernen Werkstatt“, wurden erste Entwürfe der Architekturbüros weiteren rund 300 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern öffentlich präsentiert. Die Entwürfe wurden diskutiert und Ideen aufgenommen. Alle Entwürfe finden Sie HIER.

Im Januar 2017 kürte die Expertenjury aus Politik und Sachverständigen (u.a. Oberbaudirektor Prof. Dr. Jörn Walter), unter Berücksichtigung der Wünsche der BürgerInnen aus dem Dialogverfahren, einstimmig den Siegerentwurf. Zugleich vergab sie weiterführende Auflagen zur Überarbeitung der Planung an die BUWOG Group.
Auf dieser Grundlage, und nach Abstimmung mit dem Stadtentwicklungsausschuss, wurden nun neue Planungen und Visualisierungen durch die BUWOG Group, als Investor, vorgelegt.

Diese wurden im Rahmen der ÖPD vorgestellt. Die verschiedenen Anregungen und Kommentare der Bürgerinnen und Bürger bei der ÖPD werden in den kommenden Wochen ausgewertet. Dabei werden auch offene Fragen, etwa hinsichtlich Bebauung und Dichte, eingearbeitet.

Wie wird das Gelände gestaltet sein?

Ziel ist die Schaffung eines urbanen Wohnquartiers, in das Gewerbe, Gastronomie und Freizeit integriert sind. Zugleich bietet es hochwertige Freiflächen, Quartiersplätze und eine 3000 Quadratmeter große Wasserfläche. Hier, an der Wasserfläche, stehen die Wasserhäuser. Breite Treppenstufen am Wasser laden zum Ausruhen ein. Dies greift die zukünftige Atmosphäre am Serrahn nach Errichtung der „Kupferhoftreppe“ auf. Im Erdgeschoss ringsum sind Gewerbeflächen vorgesehen für Cafés und kleinteiligen Einzelhandel.

Hier einige vorläufige Visualisierungen:

Visualisierung Wasserbecken im Stadtquartier, rechts eines der drei Wasserhäuser

Wasserbecken im Stadtquartier mit breiten Treppenstufen zum Wasser hin. Rechts eines der drei Wasserhäuser

Blick ins Quartier mit verkehrsberuhigter Wegführung

Blick ins Quartier mit verkehrsberuhigter Wegführung

Inmitten des Quartiers - links das Wasserbecken, rechts ein Teil der Stuhlrohrhallen, hier mit Gastronomiekonzept

Im Quartiers – links Wasserbecken, rechts ein Teil der Stuhlrohrhallen, hier mit dem Gastronomie-Konzept

Für die Jüngsten ist eine Kita mit rund 200 Plätzen geplant. Für die Kleinkinder ist übrigens auch an viele Spielflächen in den Innenhöfen gedacht. Es werden aktuell mehrere Verkehrsgutachten erstellt, um die Auswirkungen auf die nähere und weitere Umgebung und den Verkehrsfluss zu berücksichtigen. Zusätzlich ist die Erstellung eines innovativen Mobilitätskonzeptes (“mySMARTLife“) unter Berücksichtigung von Themen wie CarSharing, Elektromobilität etc. vorgesehen. Das Projekt macht das Ufer längs des Schleusengrabens öffentlich zugänglich. Radfahrer und Spaziergänger können zukünftig direkt am Ufer vom Serrahn in Richtung Vier- und Marschlande gelangen.

Damit wird Bergedorf noch attraktiver – auch für Touristen. Mit der Kombination aus Sachsentor, Schloss und den neuen Stadtquartieren am Schleusengraben bietet Bergedorf damit einen touristischen Reiz zwischen Historie und Aufbruch. Das wird auch positive Effekte für die Belebung von Serrahn und Einzelhandel haben.

Vorbild für die Planung in Bergedorf ist übrigens das Berliner Quartier „52° Nord“. Infos finden Sie auf www.52grad-nord.de

Was passiert mit den Stuhlrohrhallen?

Die Hallen sind derzeit mit langfristigen Mietverträgen vergeben. Zukünftig werden sie denkmalschutzgerecht wiederhergestellt und von allen Seiten über öffentliche Plätze und Wege zugänglich gemacht – als namensgebende Perle des Quartiers. Zur neuen Qualität der historischen Hallen trägt die zeitgemäße Nutzung bei: Eine Halle kann als Markthalle fungieren mit einem Mix aus Einzelhandel, Handwerk und Lebensmittelständen. Alle Bergedorfer Gewerbetreibenden können sich mit Ideen einbringen und bereits für eine Fläche vormerken lassen. Nutzen Sie dazu einfach das Formular im Bereich KONTAKT und schreiben Sie uns!

Die zweite Halle kann zu einem Spiel- und Freizeitzentrum werden, für das unterschiedliche Betreiber, etwa Bergedorfer Vereine, denkbar sind. So bieten ein Indoor-Spielplatz, eine Kletteranlage oder ein Hallen-Minigolf vielseitige Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Familien aus dem Quartier und ganz Bergedorf. In der dritten Halle ist die Kita mit Raum für 200 Kinder vorgesehen. Wer Ideen hat oder sich mit seinem Verein oder Initiative an der Planung zur Hallennutzung beteiligen möchte, kann sich melden bitte über die Funktion KONTAKT.

Welche Wohngebäude werden entstehen?

Die aktuellen Pläne greifen das Ziel des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg „Mehr Stadt in der Stadt“ für Wohnraum und urbane Dichte auf. Der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs sieht eine klassische Randbebauung mit sechs Geschossen plus zwei rückgestaffelten Geschossen vor (entspricht rund 24 Metern). Die Wasserhäuser im Herzen des Quartiers haben eine Höhe von rund 36 Metern. Das begrünte Hochhaus ist mit 20 bis 22 Geschossen geplant, dies entspricht etwa 60 bis 66 Metern. Im Gegenzug ermöglicht diese kompakte Bebauung den Platz für die Wasser- und Grünflächen, damit das Quartier als urban, aber nicht als „eng“ empfunden wird.
Hamburg braucht neuen Wohnraum. Dazu leistet eine vorausschauende Stadtplanung am Stuhlrohrquartier einen wichtigen Beitrag und realisiert eine Vielfalt unterschiedlicher Wohnungstypen. So entsteht ein für alle gut durchmischtes Quartier im „Hamburger Drittelmix“: Ein Drittel Mietwohnungen (frei finanziert), ein Drittel mietpreisgebundener Wohnungsbau und ein Drittel Eigentumswohnungen. Die Mietwohnungen (frei und gefördert) baut die BUWOG Group in den eigenen Bestand. Das bedeutet, dass diese Wohnungen durch die BUWOG selbst vermietet und verwaltet werden. Somit engagiert sich die BUWOG auch langfristig in und für Bergedorf.

Was bietet das neue Stadtquartier noch?

Das Areal wird zu einem offenen Quartier: Jeder profitiert von der Wasserfläche, kann die neue Uferpromenade für Spaziergänge nutzen und Gastronomie und Einzelhandel erleben. Die Freiräume im Quartier werden so zum vielseitigen Angebot für alle Generationen. Neben Spielmöglichkeiten sind private und öffentliche Erholungsräume vorgesehen. Die Öffnung der Stuhlrohrhallen sorgt dafür, dass diese für alle BergedorferInnen weiterhin erlebbar werden. Dank der durchgängigen Uferpromenade entstehen belebte und damit sichere Wege am Schleusengraben. Neben der Wohnnutzung sind Einzelhandel, Büros, Arztpraxen sowie Kitas geplant. Auch spricht die BUWOG Group bereits mit den bisherigen Mietern, ob und wie diese sich in Zukunft vor Ort einbringen möchten.

Lese-Tipp: Das Transparenzportal

Auf dem Transparenzportal der Stadt Hamburg unter http://suche.transparenz.hamburg.de werden alle öffentlichen Beschlüsse, Gutachten und öffentlich-rechtlichen Verträge hinterlegt.

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Ausstellung zur Planung des Stadtquartiers bei den Stuhlrohrhallen vom 20. April bis 5. Mai 2017 im CCB

Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich in einer Ausstellung im City-Center Bergedorf (CCB) über den Preisträgerentwurf sowie alle weiteren eingereichten Entwürfe des städtebaulich-freiraumplanerischen Gutachterverfahrens zur Neugestaltung des Stadtquartiers bei den Stuhlrohrhallen informieren. 

Zwischen dem 20. April und dem 5. Mai 2017 wurden die einzelnen eingereichten Arbeiten in Form von Skizzen, Visualisierungen, Bildern und Plänen ausgestellt. Der Preisträgerentwurf der Planer raumwerk und GHP aus Frankfurt bzw. Hamburg war zusätzlich als 3-D-Modell – eingebunden in den städtebaulichen Kontext – zu besichtigen.

Anfang Februar erfolgte mit der Jurysitzung des städtebaulich-freiraumplanerischen Gutachterverfahrens ein wichtiger Schritt für das neue Stadtquartier bei den Stuhlrohrhallen: Die achtköpfige Jury aus Sachverständigen, Politik, Eigentümervertretern und Verwaltung, die unter dem Vorsitz von Prof. Zvanko Turkali stand und zu der auch Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter zählte, entschied sich einstimmig für den richtungsweisenden Vorschlag von raumwerk und GHP. Die Planer hatten den Aspekt der besonderen Lage am Wasser – dem Schleusengraben – so in ihren Entwurf integriert, dass daraus eine klare Stärkung der Standortqualität erfolgt. Dies hatte die Jury besonders überzeugt. „Das Projekt stärkt die neue Mitte Bergedorfs mit Bahnhof, CCB, Fußgängerzone und dem Serrahn und bietet neue Wasserflächen und Promenaden – das sind die Stärken Bergedorfs. Dieser neue Ort schafft moderne und attraktive Wohnqualitäten. Das alte und neue Bergedorf wächst hier zusammen“, so Alexander Happ, Geschäftsführer Development Deutschland bei der BUWOG Group, der gemeinsam mit Baudezernent Uwe Czaplenski vom Bezirksamt Bergedorf die Ausstellung eröffnete.

Foto der Ausstellungseröffnung v.l.n.r.: Lutz Müller, Geschäftsführer CCB; Uwe Czaplenski, Baudezernent Bergedorf; Dr. Ingrid Fitzek, Bereichsleiterin Marketing und Kommunikation, BUWOG; Alexander Happ, Geschäftsführer Property Development Deutschland, BUWOG.
Quelle Fotos: Fabian Frühling

 

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Jury kürt Siegerentwurf: Einstimmige Entscheidung für Entwurf der Arbeitsgemeinschaft raumwerk/GHP

Ein wichtiger Schritt für das neue Stadtquartier an den Stuhlrohrhallen in Hamburg-Bergedorf ist vollzogen: Nachdem im Oktober 2016 der Wohnbauentwickler BUWOG Group gemeinsam mit dem Bezirksamt Hamburg-Bergedorf und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zum großen Wettbewerb für Planungskonzepte zum Quartier aufgerufen hatte, wurde nun aus den Entwürfen von acht namhaften Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern ein richtungsweisendes Siegerprojekt ausgewählt.

Jurysitzung am 11. Januar 2017

Zur Jury unter Vorsitz von Prof. Zvanko Turkali zählte auch der Hamburger Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter. Bei der Jurysitzung am 11. Januar 2017 entschieden sich die acht Jurymitglieder einstimmig für den Entwurf des Planerteams raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung, Frankfurt a. M., und GHP Landschaftsarchitekten, Hamburg.

Die Anforderungen an den prominenten Standort am Schleusengraben waren klar definiert: In erster Linie soll das Quartier zentrale Wohnnutzung bieten und somit der drängenden Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum in Hamburg begegnen. Neben den geplanten mind. 1000 neuen Wohneinheiten sind wohnverträglicher Einzelhandel, Büros, Arztpraxen und eine Kita vorgesehen. So soll in Bergedorfs Mitte ein buntes und lebendiges Wohnquartier mit einer Mischung aus Mietwohnungen, Sozialwohnungen und Eigentumswohnungen entstehen.

Bürgerinnen und Bürger im Gespräch mit den Planerteams

Aber nicht nur den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern wird die Struktur des neuen Quartiers einen Mehrwert bieten, sondern ganz Bergedorf soll von den neuen Möglichkeiten, von attraktiven Durchwegungen und neuen Zugängen zum Wasser profitieren. Das war auch eine der Kernforderungen der Bürgerinnen und Bürger, die sich im November 2016 zur „Gläsernen Werkstatt“ mit den teilnehmenden Planungsbüros trafen und ihre Ideen und Wünsche zum Areal an den Stuhlrohrhallen formulierten.

Der Siegerentwurf

Alexander Happ, Geschäftsführer Development Deutschland bei der BUWOG Group über den Siegerentwurf:

„Die Bergedorfer lieben ihr Wasser und wünschen sich durch Neubauprojekte eine Stärkung dieser Standortqualität. Dieser Aspekt wurde vom Siegerentwurf am besten verinnerlicht. Unser Projekt wird nicht nur einen neuen öffentlichen Weg entlang des Schleusengrabens schaffen, sondern durch ein Wasserbecken innerhalb des Quartieres ein ganz neues Zusammenspiel zwischen modernem Quartier und Leben am Wasser ermöglichen.“

Und auch Daniel Riedl, CEO der BUWOG Group, lobt die Qualität des Siegerentwurfs und die Bemühungen aller Beteiligten, im Herzen Bergedorfs ein neues attraktives Quartier mit breiter Stahlkraft für den gesamten Bezirk zu schaffen:

„Schon jetzt wird deutlich, wie groß das Interesse daran ist, an diesem Standort neue Impulse für Bergedorf zu setzen. Das geht am besten gemeinschaftlich. Mit dem Wettbewerb sind wir einen sehr guten Weg im Dialog mit Politik, Bürgern und Verwaltung gegangen. Mein Dank gilt nicht nur dem Planerteam des Siegerentwurfs, sondern allen teilnehmenden Büros, die sich mit großer Expertise und hohem Engagement der Aufgabe gestellt haben, sowie allen Begleitern des Wettbewerbs, insbesondere Herrn Arne Dornquast und Herrn Uwe Czaplenski und ihren Mitarbeitern.“

Das Stadtquartier in Bergedorf ist für das deutsch-österreichische Wohnungsunternehmen von besonderer Bedeutung, da sich die BUWOG langfristig für die Entwicklung des Stadtteils einsetzen und den Anteil der Mietwohnungen dauerhaft im eigenen Bestand halten wird.

Mit dem Siegerentwurf des städtebaulich-freiraumplanerischen Gutachterverfahrens beginnt nun die weitere Planung für das Areal, bei der unter anderem in Abstimmung mit dem Denkmalschutz an einem Nutzungskonzept für die Stuhlrohrhallen gearbeitet wird. Der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens auf Grundlage des ausgewählten Entwurfs stimmte der Stadtentwicklungsausschuss am 1. Februar 2017 einstimmig zu.

Die Jurymitglieder

Die Abbildungen zum städtebaulichen Entwurf entsprechen dem Stand bei Abschluss des Gutachterverfahrens und werden derzeit überarbeitet.

Quelle der Abbildungen zum Entwurf: raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung

Quelle Lageplan: GHP Landschaftsarchitekten

Foto der Jurymitglieder v.l.n.r.: Ernst Heilmann, Prof. Zvonko Turkali, Prof. Jörn Walter, Daniel Riedl, Uwe Czaplenski, Alexander Happ, Peter Gabriel, Andreas Kipar
Quelle Foto der Jurymitglieder: Fabian Frühling

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Veranstaltungsrückblick: „Gläserne Werkstatt“ – öffentliche Diskussion der ersten Ideen zum neuen Stadtquartier am 5. November 2016

„Eine Meinung, die man nicht sagt, hat keine Chance, umgesetzt  zu werden“, so eröffnete Arne Dornquast, Bezirksamtsleiter in Hamburg-Bergedorf, die „Gläserne Werkstatt“ auf dem Areal der ehemaligen Stuhlrohrhallen und forderte die Besucherinnen und Besucher auf, ihre Ideen in den laufenden Planungsprozess für das neu entstehende Stadtquartier einzubringen. Am vergangenen Samstag folgten mehr als 150 Bürgerinnen und Bürger der gemeinsamen Einladung der BUWOG Group und des Bezirksamts Hamburg-Bergedorf. Im Rahmen einer „Gläsernen Werkstatt“ präsentierten acht Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten ihre ersten Ideen für das Areal. Das neue Stadtquartier soll eine Mischung aus Miet-, Sozial- und Eigentumswohnungen mit entsprechender Infrastruktur sein.

„Wir freuen uns, dass so viele Bürgerinnen und Bürger unser Angebot wahrgenommen haben und uns ihr ganz spezielles, lokales Wissen mitgeben. Wir planen hier ein Stadtquartier, das langfristig attraktiv sein soll. Da ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks von Anfang an miteinzubeziehen“, so Ingrid Fitzek, Marketingleiterin bei der BUWOG Group.

Die „Gläserne Werkstatt“ ist Teil einer mehrstufigen Dialogwerkstatt, die von der Agentur urbanista belgeitet wird. Sie bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, einen unmittelbaren Einblick in den laufenden Planungsprozess zu erhalten. Die Planungsteams aus Hamburg, Wien, Frankfurt, Freising, München, Paris und Delft ließen sich bei ihrer Arbeit sozusagen über die Schulter blicken und stellten in ganz unterschiedlichen Herangehensweisen den aktuellen Stand ihrer Arbeit mit ersten Modellen, Bildern oder Visualisierungen vor. Die Gäste waren eingeladen, mit Schaumstoffwürfeln, Karten und Klebepunkten ihre Ideen direkt sichtbar zu machen oder auf Notizzetteln Fragen oder Wünsche zu notieren und ihr Wissen einzubringen. Besonders die Themen Bebauungsdichte und Funktionalität schienen viele Bürgerinnen und Bürger zu bewegen.

Der Weg zum neuen Stadtquartier
Anfang Oktober hat die BUWOG  gemeinsam mit dem Bezirksamt Hamburg-Bergedorf und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen acht Expertenteams aufgefordert, an dem städtebaulich-freiraumplanerischen Gutachterverfahren für dieses Projekt teilzunehmen. Im Zentrum der Anforderungen steht ein innovatives und außergewöhnliches Konzept, das eine attraktive und urbane Dichte aufweisen soll. Auf Basis der Vorgaben hat das Stadtplanungsbüro Claussen-Seggelke die Auslobungsunterlagen erstellt. „Im Gegensatz zu der aktuellen Situation sollen hier überwiegend Wohnungen mit ergänzender Gewerbenutzung entstehen. Die Gebäude sollen unterschiedlich hoch sein, Farben und Fassaden sich gut in das Umfeld einfügen“, so Torsten Wild, Partner und Stadtplaner von Claussen-Seggelke. Wünschenswert ist zudem, dass sich das Quartier gut in die Bergedorfer Innenstadt integriert und diese identitätsstiftend erweitert. Bis Mitte Dezember können die Planer-Teams nun die Anregungen des heutigen Tages einarbeiten und ihre Entwürfe finalisieren. Im Januar 2017 wählt eine Fachjury den Gewinnerentwurf. Ab 2018/2019 sollen die Bauarbeiten beginnen.

Die teilnehmenden Büros
André Poitiers Architekt Stadtplaner, Hamburg und arbos Freiraumplanung, Hamburg; BEHF Architects, Wien (AUT) und Lindle+Bukor atelier für landschaft, Wien (AUT); Mecanoo architecten, Delft (NL); querkraft architekten, Wien (AUT) und KIERAN FRASER LANDSCAPE DESIGN, Wien (AUT); raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung, Frankfurt a.M. und GHP Landschaftsarchitekten, Hamburg; Renner Hainke Wirth Architekten, Hamburg und G2 Landschaft, Hamburg; STUDIOVLAY, Wien (AUT) und Agence Ter, Paris (FR); 03 Architekten, München zusammen mit grabner huber lipp Landschaftsarchitekten und Stadtplaner, Freising.

 

Die Zeitung zur Gläsernen Werkstatt als PDF-Download

 

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Veranstaltungsrückblick: Infotag zum neuen Stadtquartier am 17. September 2016

Rund 300 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am 17. September 2016 auf das Areal der ehemaligen Stuhlrohrfabrik in Hamburg-Bergedorf, um sich erstmalig über die Entwicklung des neuen Wohnquartiers zu informieren.

Nach einer gemeinsamen Eröffnung durch Bergedorfs Bezirksamtsleiter Arne Dornquast und Alexander Happ (Geschäftsführer Property Development Deutschland bei der BUWOG Group) boten verschiedene, über das Gelände verteilte Stationen den Gästen die Möglichkeit, sich über das Projekt zu informieren und Fragen zu stellen. Dabei entstand spontan ein erster Ideenaustausch.

Selbstverständlich werden die BUWOG und der Bezirk die interessierte Öffentlichkeit auch nach diesem ersten Austausch über die weiteren Planungen informieren und den Dialog fortführen.

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